Sozialagentur München

Maßstab für unsere Pflege: Leitbild unserer Arbeit

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handeln bei ihrer Arbeit streng nach unserem Pflegeleitbild. Es drückt unser Selbst­verständnis aus und ist uns Orientierung bei der Tätigkeit. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden genauso wie externe Dienstleister werden auch nach ihrer glaubwürdigen Unter­stützung unseres Pflegeleitbildes ausgewählt.

Wie setzen wir die Anforderungen aus unserem Pflegeleitbild um?

Menschlichkeit, unser Anspruch bei der Arbeit, hängt für uns ganz stark mit Vertrauen zusammen. Nur Vertrauen gibt ein Gefühl der Sicherheit. Ein wehrloser, hilfsbedürftiger Mensch kann jedoch nicht Vertrauen aufbauen, wenn er gezwungen ist, fortlaufend fremde Menschen in seine Wohnung zu lassen.

Aus diesem Grund arbeiten wir mit Bezugspflege: Jeder von uns betreute Mensch bekommt zwei feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugewiesen, sodass er oder sie sich nur an diese beiden anfangs Fremden gewöhnen muss. Das fördert einerseits das Vertrauen, andererseits die individuelle Behandlung jedes Patienten. Unsere Mitarbeiter kennen »ihre« Patienten und können sich auch Kleinigkeiten und Details zu diesen Personen sehr gut merken. Die beiden Mitarbeiter wissen etwa, wann »ihre« Patient am liebsten duschen, was ihnen besonders gut schmeckt, und dass sie gerne einen frischen Strauß Blumen auf dem Tisch stehen haben, um nur einige Beispiel zu nennen.

Und dieses Wissen wirkt sich erheblich auf die Qualität unserer Pflege aus. Und auf die Lebensfreude der von uns betreuten Menschen!

Menschlichkeit bedeutet für uns auch Zeit. Die bekommt bei uns jeder einzelne Patient. Ob der Patient nur eine Spritze bekommt oder komplett gepflegt werden muss, ist für uns nicht von Interesse. Wir haben stets ein offenes Ohr für kleine oder große Anliegen, und für die Wünsche unserer Patienten. Jeder darf und soll sich bei uns wohl fühlen.

Pflegeleitbild Hilfreiche Hände e.V.

Die wichtigste Person und Ziel unserer Arbeit ist der Patient.

Ihn sehen wir als Mensch, der unsere Hilfe anfordert, sei es wegen Krankheit oder aus Altersgründen, gleichgültig ob per Telefon oder persönlich.

Ein Patient hängt nicht von uns ab, sondern wir von ihm. Durch ihn erst erhalten wir unsere Existenzberechtigung.

Ein Patient ist keine Unterbrechung unserer Arbeit, sondern ihr Sinn und Zweck.

Ein Patient ist ein Mensch, der uns seine Wünsche anvertraut.

Unsere Aufgabe ist es, dieses Vertrauen zu verdienen und diese Wünsche primär zum Nutzen für ihn zu erfüllen.

Ein Patient ist keine Statistik, sondern ein Mensch mit Laib und Seele, mit Vorurteilen und Irrtümern behaftet wie jeder von uns.

Ein Patient ist kein Außenstehender, sondern lebendiger Teil unserer Arbeit. Wir tun ihm keinen Gefallen, indem wir ihn bedienen, sondern er tut uns einen Gefallen, weil er uns die Gelegenheit gibt, es zu tun.

Ein Patient ist eine Persönlichkeit mit eigenen Vorstellungen.

Wir erwarten nicht, dass er den gleichen Geschmack hat, wie wir.

Wir versuchen uns in seine Situation und Lage zu versetzen, um ihn zu verstehen.